Sivak  (E-Mail nur eingeloggt Sichtbar) am 05.04.2018 22:25 Uhr
Thema: Spintires: Mudrunner Antwort auf: Kampf dem Pile of Shame! Ich spiele gerade: von Icheherntion
Ich habe mir Spintires: Mudrunner für die Xbox One X gekauft, weil ich ungewähnliche Fahrzeuge faszinierend finde.
Und bei Spintires darf ich sowjetische Militärfahrzeuge in der sibirischen (?) Wildnis steuern. Wo gibt es sowas schon?

Unvollständige Liste an Fahrzeugen, die anfangs zur Verfügung stehen.

A-469
[https://de.wikipedia.org/wiki/UAZ-469]

B-131
[https://de.wikipedia.org/wiki/ZIL-131]

C-255
[https://de.wikipedia.org/wiki/KrAZ-255]

C-375
[https://de.wikipedia.org/wiki/Ural-375]

D-535
[https://de.wikipedia.org/wiki/MAZ-535]

K-700
[https://de.wikipedia.org/wiki/Kirowez_K-700]


Am Beispiel meiner Lieblingskarte "InseL" möchte ich beschrieben, wie sich Spintires spielt.

Zu Beginn ist nicht die gesamte Insel auf der Karte sichtbar. So, 3-4 kreisförmige Bereiche sind schlicht schwarz dargestellt.
Im Zentrum dieser schwarzen Kreise befindet sich ein Fahnenmast mit einer schwarzen Flagge. Wenn ich mit einem beliebigen Fahrzeug nah an diesen Fahnenmast heranfahre, dann wird dieser Kartenbereich aufgedeckt.
Ich entscheide mich daher zum A-469 (der Geländewagen) zu wechseln und erstmal alle Fahnenmsten (genannnt: Beobachtungpunkte) abzufahren, damit die Karte komplett sichtbar ist. Außerdem gibt es ein Achievement dafür.
Der Geländewagen hat den Vorteil, dass aufgrund des relativ geringen Treibstoffverbrauchs alle Punkte ohne großartige Planung und Zwischenstopps abgefahren werden können. Und er ist auch relativ schnell.
Der Nachteil ist, dass der Schwerpunkt des A-469 relativ hoch ist, sprich: wenn das Gelönge zu schräg wird, dann fällt er um. Dann kann man sich in eine Werktstatt teleportieren lassen und die Fahrt geht von neuem los.

So, die Karte ist komplett freigeschaltet und kümmere ich mich um die zweite Werktstatt, die zur Zeit noch nicht benutzbar ist.
Um eine Werkstatt zu reparieren bzw. in Betrieb zu nehmen, muss ich sogenannte Werktstattpunkt zu ihr transportieren.
In der ersten Werkstatt habe ich daher für den C-375 nach einem Anhänger gesucht, der genügend Werkstattpunkte enthält, um die zweite Werkstatt in einem Rutsch wieder fit zu kriegen.
Vorteil: ich muss nur einmal die Tour fahren
Nachteil: der Anhänger, der soviele Werktstattpunkte beinhaltet, ist ein riesiger Blechkasten, so dass ich Sorgen hatte, ob ich damit durch den Schlamm komme.
Es hat aber alles geklappt und die zweite Werktstatt ist ebenfalls einsatzbereit.

Beim LKW-Fahren gibt es zwei Zusatzfunktionen, die mit simplen Tastendruck jederzeit aktiviert und deaktiviert werden können:
Differentialsperre & Allradantrieb

Die Differentialsperre hilft im Gelände enorm, obwohl sich das Fahrzeug damit etwas seltsam lenkt. Auf niedrigem Schwierigkeitsgrad gab es daher für mich keinen Grund die Differentialsperre jemals abzuschalten.

Bei hohem Schwierigkeitsgrad nimmt das Fahrzeug dadurch Schaden, aber das habe ich nie selbst ausprobiert, sondern nur nachgelesen.

Der Allradantrieb ist ein wahres Wunder, weswegen ich ihn am liebsten immer aktiviert hätte, aber dann steigt der Spritverbrauch enorm an und es kann passieren, dass man mit leerem Tank liegenbleibt.

Um das Problem mit liegengebliebenen LKW zu behaben, beschloss ich einen LKW mit einem Tankwagen auszustatten. Meine Wahl fiel auf den D-535, denn für diesen gibt es einen riesigen Tankanhänger.

Wenn also ein LKW Sprit braucht, dann teleportiere ich mich in den D-535, fahre hin und tanke das Fahrzeug im Gelände.

Jetzt erst kümmere ich mich um die eigentliche Aufgabe: ich muss die Sägewerke (2 Stück) mit Holz beliefern. Ich habe mal gelesen, dass der C-255 der beste LKW sein soll.
Deswegen habe ich ihn mit einem Holzanhänger ausgestattet. Auch hier gilt: entweder einen großen Holzanhönger wählen, damit man nicht so oft fahren muss, aber dann auch größere Probleme im Gelände hat.
Oder eben den kleinen Anhänger wählen und dann eben öfter fahren.

Letztendlich geht es beim Fahren im Gelände um ein ständiges An- und Abschalten von Allrad und Differential, sowie ein beständiger Einsatz der Seilwinde. Okay, Seilwinde geht nur wenn Bäume in der Nähe sind, aber damit konnte ich meinen LKW noch immer rausziehen.

Ein bißchen erinnert die Fortbewegung mittels Seilwinde an Spiderman: Baum aussuchem, Seilwinde anbringen, an den Baum heranziehen, Seilwinde lösen, nächsten Baum aussuchen usw.

Wenn nun alle Sägewerke das gewollte Holz bekommen haben, dann gilt das Level als geschafft. Als Belohnung gibt es Fortschhrittspunkte.
Diese Fortschrittspunkte werden genutzt, um neue Karten und neue Fahrzeuge freizuschalten.

Alles in allem muss ich sagen, dass mir Spintires: Mudrunner deutlich mehr Spaß gemacht hat, als ich anfangs zu hoffen wagte. Ich werde zwar nicht jetzt wochenlang nur Spintires spielen, aber hin und wieder eine Karte komplettieren, das kann ich mir durchaus vorstellen.

Gruß
Sivak
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